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GLS-Depot Alsdorf geht ans Netz

Neuenstein, 29. Juli 2005. Der Startschuss ist gefallen: Im Juli hat das neue GLS-Depot 49 in Alsdorf bei Aachen den Betrieb aufgenommen. Im Alsdorfer Industrie- und Gewerbepark ist auf einem über 12.000 Quadratmeter großen Grundstück ein modernes Logistikzentrum entstanden.

Das neue Depot liegt in geographisch günstiger Lage im Dreiländereck zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland. „Zunächst werden wir von hier aus die Region zwischen Kerpen im Norden und Schleiden im Süden abdecken“, erklärt Klaus Conrad, Geschäftsführer der GLS Germany. „Wir planen darüber hinaus auch die Zustellung in die belgische Grenzregion.“

Sicherheit und Technik auf dem neuesten Stand

In den Neubau ist die jahrelange Erfahrung der GLS in der Paketlogistik geflossen – sowohl Konzeption, Ausstattung als auch Technik entsprechen den neuesten Erkenntnissen einer sicheren und effizienten Paketlogistik. Hier einige Beispiele: Eine moderne Videoüberwachungsanlage und ein leistungsstarkes Alarmsystem sorgen für größtmögliche Sicherheit auf dem gesamten Gelände. Hochentwickeltes IT-Equipment und eine automatische Paketsortieranlage ermöglichen eine zügige und sichere Paketabwicklung. Das Depot ist mit sechs Ein- und Ausgangstoren für die Hauptläufe sowie 80 Unternehmertoren ausgestattet – 46 Fahrzeuge stehen derzeit für die Paketabholung und -zustellung bereit.

Ein guter Start

Als die Depot-Mitarbeiter am 1. Juli um fünf Uhr zur Arbeit erschienen, liefen die Förderbänder reibungslos an. Um kurz nach acht Uhr verließ planmäßig der
erste vollbeladene Transporter das Depot. Insgesamt wurden an diesem Tag 7.000 Pakete abgewickelt. Beim Start erhielten die Alsdorfer Mitarbeiter Unterstützung aus dem GLS-System: 15 Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen waren angereist, um beim Start des neuen Standortes zu unterstützen.

„Mit dem neuen Standort verdichten wir nicht nur unser Depotnetz in Deutschland und entlasten den GLS-Standort Neuss“, sagt Conrad. „Am neuen Depot in Alsdorf wird auch deutlich, dass nationale Grenzen zunehmend an Bedeutung verlieren. Grenzüberschreitende Paketlogistik trifft hier auf beste Voraussetzungen.“

Weitere Ersatzbauten geplant

Im laufenden Geschäftsjahr 2005/6 (es endet am 31. März 2006) investiert die GLS rund 26 Mio. Euro in leistungsfähigere Depots. An insgesamt vier Standorten sollen die derzeitigen GLS-Depots ersetzt werden: in Berlin-Schönow, Karlsruhe, Braunschweig und Chemnitz. Rund 20 Mio. Euro fließen dabei in den Erwerb von Grundstücken und die Errichtung der Depots; weitere 6 Mio. Euro investiert GLS in Fördertechnik, IT und Büroausstattung.

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