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„Österreich-Pakete“ werden teurer

Neuenstein, 11. November 2003. Ab dem 1. Januar 2004 erhebt die GLS auf alle Pakete, die Österreichs Straßen passieren, einen Mautzuschlag in Höhe von durchschnittlich zehn bis dreizehn Eurocent. „Damit reagieren wir auf Österreichs Einführung des Road Pricing“, erklärt Rico Back, Chief Executive Officer der GLS Holding, Amsterdam. Die Pauschale wird von der GLS kundenspezifisch in Abhängigkeit der Versandstruktur und Verkehrswege ermittelt.

Durch die Einführung des Road Pricing in Österreich entstehen dem Paketdienstleister Kosten in Höhe von rund einer Million Euro p.a. – die Kosten für technisches Equipment, Schulungen, Vorfinanzierung und Ausfallrisiken nicht eingerechnet. „Die Maut ist politisch gewollt und wie eine zusätzliche Steuer zu betrachten“, erklärt Back. „Die GLS wird diese Kosten deshalb separat auf den Rechnungen ausweisen und weiterberechnen.“

Über 11 Millionen Pakete wickeln die Mitarbeiter der GLS Austria pro Jahr ab – davon entfallen ca. 15 Prozent auf das Import- und Exportgeschäft. Haupthandelspartner sind Deutschland, der Benelux-Raum, Italien und Frankreich. Für sie gilt ab 1. Januar 2004: Jedes Paket aus oder nach Österreich wird mit Mautgebühren belastet werden.

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