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Maut: GLS berechnet mindestens 10 Cent pro Paket!

Neuenstein, 31. Juli 2003. Die GLS Germany wird die durch die Lkw-Maut entstehenden Mehrkosten an die Kunden weiterberechnen. Ab 31. August erhebt der Paketdienstleister daher für jedes Paket einen Zuschlag von mindestens 10 Eurocent.

„Um weiterhin einen hohen Qualitätsstandard beizubehalten und Paketdienstleistungen in Markenartikelqualität zu realisieren, ist die GLS gezwungen, die Mautkosten an die Kunden weiterzureichen“, sagt Rico Back, CEO der GLS-Holding, Amsterdam, und Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany. Die GLS Germany berechnet den Kunden nur die „reinen“ Kosten der Maut. Nebenkosten, wie Vorfinanzierung, Ausfallrisiko und technisches Equipment, trägt der Paketdienstleister selbst. Die erhobene Maut wird auf den Rechnungen separat ausgewiesen.

Die Pauschale wird von der GLS kundenspezifisch in Abhängigkeit der Versandstruktur ermittelt und beträgt mindestens 10 Eurocent pro Paket. „Die GLS ist fast ausschließlich für gewerbliche Kunden tätig, die überwiegend schwere Pakete versenden“, sagt Rico Back. „Die Mautgebühr, die für Fahrzeuge über 12 Tonnen fällig wird, stellt für die GLS daher im Vergleich zum Wettbewerb einen deutlich höheren Kostenfaktor dar.“

Rund 112,5 Millionen Pakete wickelt die GLS Germany pro Jahr in Deutschland ab. Jährlich werden über 43 Millionen Autobahnkilometer gefahren. Mit Einführung der Maut von durchschnittlich 12,4 Cent pro Kilometer entstehen für das Unternehmen Mehrkosten in Höhe von jährlich zwischen fünf und sechs Millionen Euro.

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