Pakete direkt in die richtige Abteilung
Neuenstein, 13. Januar 2003. Im Frühjahr 2003 bringt die GLS Germany eine neue Dienstleistung auf den Markt: die „Delivery At Work“ – kurz DAW. Auf Wunsch werden Pakete nicht mehr wie üblich in der Postsammelstelle des Empfängers zugestellt, sondern direkt „at work“ – also am Arbeitsplatz des Empfängers – an eine Abteilung, ein Büro oder an eine bestimmte Person. „Mit dieser neuen Servicedienstleistung gehen wir genau auf die Bedürfnisse der Kunden unserer Kunden ein“, sagt Klaus Conrad, Geschäftsführer der General Logistics Systems Germany (GLS). „Die Empfänger – zumeist größere Unternehmen – sind in der Regel in viele separate Units aufgeteilt und auf eine abteilungsgenaue Zulieferung angewiesen.“ Zur Zeit befindet sich das Produkt noch in der EDV-technischen Umsetzung und wird Anfang des Jahres zwei Monate lang getestet. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich verläuft, kann der Service Anfang März 2003 deutschlandweit genutzt werden.
Die Vorteile der „Delivery At Work“: „Die Belieferung erlaubt eine gezieltere Paketdistribution. Die Sendungen gelangen auf geradem Weg sofort dorthin, wo sie benötigt werden“, erläutert Conrad. „Dadurch werden nicht nur die Postsammelstellen und Läger entlastet, die direkte Aushändigung der Pakete ist für die Empfänger bequem und spart Zeit. Für die Kunden der GLS bedeutet die ‚Delivery At Work’ einen zusätzlichen Servicepluspunkt gegenüber ihren eigenen Kunden.“ Sinnvoll ist das Produkt vor allem für Arzneimittelhersteller, die Krankenhäuser versorgen, oder für Büromittelhersteller, die Großhändler oder größere Unternehmen beliefern lassen. „Deren Kunden wünschen zumeist die direkte Zustellung an eine bestimmte Abteilung. Auch die Rechnung geht direkt an die jeweilige Kostenstelle“, so Conrad.
Großkundenanbindung ist Bedingung
Voraussetzung für die Nutzung der „Delivery At Work“ ist eine Großkundenanbindung, die eine Übermittlung detaillierter Zusatzinformationen gewährleistet. Bevor der Versender den DAW-Service voll nutzen kann, muss er sicherstellen, dass die GLS die erforderlichen Zusatzinformationen über das eigene Warenwirtschaftssystem zusammen mit den Paketdaten erhält. Zu diesen Daten zählen: der Name der Kostenstelle bzw. die Abteilung, die Etage sowie ein Alternativempfänger. „Diese Details sind für die ‚Delivery At Work’ unabdingbar“, sagt Conrad. „Erst durch die Großkundenanbindung ist die absolut zuverlässige Übermittlung der Daten gewährleistet.“ Der neue Service ist sowohl mit dem Standardpaketversand als auch dem GLS-Nachnahmeprodukt Cash-Service kombinierbar. Die Zustellung der Pakete erfolgt zuverlässig an die auf den Paketscheinen angegebene Kostenstelle oder an den genannten Alternativempfänger. Für jedes DAW-Paket wird die GLS Germany einen Produktzuschlag von 1,95 Euro erheben.
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