Gepfefferte Logistik
Neuenstein, 15. November 2002. Wer zuhause seine Sauce delikat abschmeckt oder sein Steak pfeffert, hat höchstwahrscheinlich eines der weltbekannten FUCHS Gewürze in der Hand. Als Marktführer Deutschlands ist FUCHS nicht mehr aus den Regalen der Lebensmittelhändler wegzudenken. Und damit das so bleibt, sorgt das Unternehmen täglich für regelmäßigen Nachschub. Pro Tag liefert die GLS Germany 4.500 bis 6.000 Gewürz-Pakete aus. In den letzten zwei Jahren ist das jährliche Paketvolumen um das achtfache auf 800.000 Pakete gestiegen.
„Damit die Kunden stets versorgt und die Regale gut gefüllt sind, bedarf es einer zuverlässigen und äußerst präzisen Logistik“, erklärt Silke Dorn, Logistikleiterin der FUCHS Gewürze GmbH & Co. in Dissen im Teutoburger Wald. Aus diesem Grund setzt der Markenhersteller bereits seit acht Jahren auf die GLS (General Logistics Systems Germany, ehemals German Parcel). Bevor die Gewürze zu den Groß- und Einzelhändlern auf den Weg gehen, werden sie im ostthüringischen Werk in Schönbrunn – dem größten der gesamten FUCHS-Unternehmensgruppe – zu Paketeinheiten konfektioniert und zur Abholung auf Paletten verladen. Drei bis vier mal täglich holen GLS-Fahrer des Erfurter Depots 16 zwischen sechs und acht vollbeladene Wechselbrücken mit Gewürz-Paketen in Schönbrunn ab. Um 18.30 geht der letzte Zug raus, bei Bedarf auch etwas später.
Europaweiter Gewürz-Versand
Alle Pakete werden direkt zum Zentral-Umschlag ins hessische Neuenstein, dem Hauptsitz der GLS Germany, gefahren, wo die Sendungen über Nacht umgeschlagen und auf die entsprechenden Lieferwagen und Wechselbrücken verladen werden. Im Morgengrauen starten die Hauptlauffahrer zu den 51 Depots der GLS Germany oder ins europäische Ausland. Pro Jahr wickelt die GLS bis zu 1,5 Millionen Pakete für den Gewürz-Hersteller ab. „Gerade in den neuen Bundesländern, in denen sich nach wie vor die infrastrukturellen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten auch am Paketvolumen bemerkbar machen, freuen wir uns über die positive Entwicklung in der Zusammenarbeit mit Fuchs“, sagt Klaus Conrad, Geschäftsführer der GLS Germany.
Bei FUCHS steht auch der zukünftigen Zusammenarbeit nichts im Wege. „Neben der Datentransparenz und dem sensiblen und zuverlässigen Handling schätzen wir besonders die Liefertreue innerhalb von 24 Stunden“, sagt Dorn. „GLS Germany zeigt sich sehr flexibel und kundenorientiert – unsere Wünsche werden stets realisiert. Bei unserem Dienstleister können wir uns darauf verlassen, dass die Gewürze das ganze Jahr über pünktlich bei unseren Kunden im Regal stehen.“
Gemeinsame Internetplattform für Europa
Vor allem in saisonalen Spitzenzeiten sowie beim europaweiten Paketversand ist der Einsatz hochentwickelter Informationstechnologien wichtige Voraussetzung für eine reibungslose Logistik. „Seit Ende vergangenen Jahres arbeiten die besten IT-Spezialisten aller GLS-Töchter mit Hochdruck an der europaweiten Harmonisierung der EDV-Systeme, um für alle 18 europäischen Tochtergesellschaften gemeinsame IT-Standards zu schaffen“, sagt Rico Back, CEO der GLS International Holding, Amsterdam. „Eine gemeinsame Internetplattform wird die Logistikprozesse beim internationalen Paketversand erheblich vereinfachen.“
German Parcel ist jetzt GLS
Seit dem 1. Oktober dieses Jahres firmiert der bekannte Paketdienst German Parcel – wie auch seine europäischen Schwesterunternehmen – unter dem Namen GLS. Der Grund für das neue Branding ist die europaweite Ausrichtung des Unternehmens. Bereits seit 1992 arbeitet der Paketdienst in einem internationalen Verbund, um den Versand von Paketen in ganz Europa anbieten zu können. „Aus diesem europäischen Netzwerk nationaler Unternehmen ist inzwischen ein europäisches Unternehmen mit einem Netzwerk national starker Paketdienste entstanden“, erklärt Rico Back, Vorsitzender der Geschäftsführung der GLS Germany sowie CEO der GLS International Holding, Amsterdam. „Mit dem einheitlichen Branding setzt die GLS ein Zeichen, dass wir zu einer starken und leistungsfähigen europäischen Paketgemeinschaft gehören.“
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