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Stifte im Sauseschritt

Neuenstein, 8. November 2002. Von edlen Füllfederhaltern über kindgerechte Buntstifte bis zu hochwertigen Künstlerfarbstiften für Profis – Schreib- und Mal-Utensilien sind das ideale Weihnachtsgeschenk. Den Run auf die Geschenke bekommt Faber-Castell deutlich zu spüren. Aufträge von mehreren hundert Händlern gehen täglich in den Wochen vor Weihnachten in der Deutschlandzentrale in Stein bei Nürnberg ein. Die Mitarbeiter der General Logistics Systems Germany (GLS) sorgen für den zügigen und zuverlässigen Paketversand in 21 Länder. Rechtzeitig zum Start des Weihnachtsgeschäfts werden täglich bis zu 900 Pakete im Fachhandel und in Kaufhäusern zugestellt.

„In den Wochen vor Weihnachten haben unsere Mitarbeiter alle Hände voll zu tun“, sagt Rudolf Gluma, Logistikleiter der A.W. Faber-Castell Vertrieb-GmbH in Stein. „In dieser Zeit erhalten wir 20 Prozent mehr Aufträge als im sonstigen Monatsdurchschnitt.“ In Stein bei Nürnberg liegt die deutsche Hauptproduktionsstätte und das zentrale Versandlager der deutschen Konzern-Gesellschaft. Rund 2.800 Artikel umfasst das Sortiment. Auf ca. 10.500 Paletten- und Regalstellplätzen werden die Mal- und Schreibutensilien von Faber-Castell eingelagert. Neben Schreibwaren und Malbedarf produziert das Unternehmen seit 1979 auch Produkte der dekorativen Kosmetik als „Private Label“ für internationale Kosmetikhäuser.

Vom Fleck weg engagiert

Den „point of difference“ zu wählen und „best of its class“ zu sein – dieses Motto hat sich Faber-Castell nicht nur bei der Entwicklung der hochwertigen, funktionellen und umweltfreundlichen Produkte auf die Fahnen geschrieben, sondern auch bei der Wahl seiner Dienstleister. Bereits seit April 1994 setzt das Unternehmen auf German Parcel – heute GLS Germany. „Wir waren auf der Suche nach einem zuverlässigeren Dienstleister“, erinnert sich Gluma. „German Parcel haben wir ohne vorherigen Testversand vom Fleck weg mit der bundesweiten Distribution unserer Schreib- und Kosmetikprodukte beauftragt.“ Eine Entscheidung, die Faber-Castell bis heute nicht bereut. Über 90.000 Pakete, das sind 90 Prozent des gesamten Paketvolumens an Schreib- und Kosmetikartikeln, hat die GLS Germany im vergangenen Jahr für den Kunden Faber-Castell abgewickelt.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das Nürnberger Depot 85. „Die GLS-Fahrer holen täglich ein bis zwei Wechselbrücken mit bis zu 900 Paketen in Stein ab“, sagt Klaus Conrad, Geschäftsführer der GLS Germany. „Über die Hauptumschlagplätze in Neuenstein und Feuchtwangen werden rund 40 Prozent der Sendungen abgewickelt, der Rest wird ab Nürnberg in 27 Direktverkehren bundesweit distribuiert. Bereits innerhalb einer Regellaufzeit von 24 Stunden kommen die Pakete in den Kaufhäusern, Handelsketten und Schreibwarenfachgeschäften in ganz Deutschland an.“ Zum festen Kundenstamm von Faber-Castell zählen neben den zahlreichen Fachhandelsunternehmen auch die großen Einzelhandelsketten. „Deadline für die Bestellannahme ist werktags 14 Uhr“, sagt Gluma. „Bei sehr eiligen Aufträgen machen wir aber auch mal eine Ausnahme und nehmen Bestellungen, die am nächsten Tag zugestellt werden sollen, noch bis 15 Uhr an.“ Wer danach ordert, erhält seine Ware in der Regel bereits am übernächsten Tag oder – in ganz dringenden Fällen – per Expresszustellung über die GLS-Tochter DER KURIER.

Hohe Zustellquote – kurze Laufzeiten

„Express-Lieferungen kommen jedoch selten vor, da 97 Prozent aller Sendungen meist schon am nächsten Tag bei unseren Kunden eintreffen“, sagt Gluma. „Mit dieser hohen Zustellquote, der zuverlässigen Paketabwicklung, dem angemessenen Preis- / Leistungsverhältnis und dem umfangreichen Kundenservice der GLS sind wir rundum zufrieden. Auch die EDV-technischen Voraussetzungen stimmen.“ Faber-Castell verfügt bereits seit Jahren über eine Großkundenanbindung per Gepard Connect: Mit dem EDV-System der GLS kann der Kunde Paketscheine selbst ausdrucken, Paketstatusabfragen vornehmen und Qualitätsretouren selbst initiieren.

Eine schnelle Datenübertragung, kontinuierliche Sendungstransparenz und effiziente Logistik – nicht nur für den innerdeutschen Paketversand kommt die moderne IT zum Einsatz. „Seit einem Jahr werden die EDV-Systeme aller GLS-Tochtergesellschaften europaweit harmonisiert“, sagt Rico Back, CEO der GLS International Holding, Amsterdam. „Einheitliche Datenstandards und ein leichterer Zugriff auf Informationen werden die Logistikprozesse beim internationalen Paketversand erheblich vereinfachen.“ Gerade für ein international tätiges Unternehmen wie Faber-Castell ist dies von entscheidender Bedeutung. Neben der GLS Germany übernehmen weitere GLS-Tochterunternehmen den zuverlässigen und zügigen Paketversand in 20 europäische Länder. Back: „In diesem Jahr werden die GLS-Mitarbeiter in Deutschland knapp 100.000 Pakete für den Kunden Faber-Castell abwickeln. Rund zehn Prozent davon sind Exportpakete für das europäische Ausland.“ Ob in Deutschland, Frankreich oder Dänemark – die GLS-Mitarbeiter in ganz Europa sorgen dafür, dass die Schreib-, Mal- und Kosmetikartikel schnell und in ausreichender Zahl in den Regalen der Kaufhäuser bereit liegen. Und das rechtzeitig vor dem Fest.

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